Sportler oder Kombi? Am besten beides. Der Audi RS4 Avant und der Chrysler 300C Touring SRT8 folgen diesem Crossover-Prinzip. Die Interpretation jener Thematik scheint jedoch grundverschieden. Ein Vergleichstest der Charaktere.

Die noch junge Geschichte des Audi R8 erlebt mit der Zehnzylinder-Version 5.2 FSI quattro einen neuen Höhepunkt. Mit 525 PS im Rücken ist man nunmehr in der vorzüglichen Lage, etwaigen Drohgebärden der etablierten Konkurrenz mit großer Lässigkeit zu begegnen.
Sommer ist ansich schon schön. Vollkommenes Glück aber erfährt, wer an einem strahlend-heißen Tag in einem Ferrari 430 Scuderia zum Nürburgring galoppieren und dort ein Rennen bestreiten darf. Eine Geschichte vom etwas anderen Weg zum Ziel.
Ab Werk ist ein neuer BMW M3 CSL noch nicht zu haben, aber nach ähnlichem Strickmuster wie von Tuner a-workx praktiziert dürfte er dann schon gerne sein: eine neue Rad-Reifen-Kombination, ein fein ausgetüfteltes Fahrwerk und eine neue Auspuffanlage bringen die Verwandlung.

Ein Sport-Kombi mit über 2,1 Tonnen Gewicht und 580 Biturbo-PS? In Zeiten abschmelzender Polkappen und steigender Spritpreise mutet derlei gewagt an. Audi hat sich trotzdem getraut und präsentiert den RS6.
1.08,4 Minuten – schneller umrundete bei sport auto bislang noch keiner den Kleinen Kurs in Hockenheim. Der Weg dorthin ist jedoch ein technisch aufwendiges, kompliziertes und kostspieliges Konstrukt.
806 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 395 km/h. Der schwedische Koenigsegg CCR ist das stärkste und schnellste Fahrzeug, das je zum Supertest antrat. Wie viel lässt sich davon in der Praxis umsetzen?

Nach oben offen war die Skala bei den Roadstern eigentlich schon immer. Der Zwölfzylinder tritt mit 612 PS an und ist doch nicht das sportliche Aushängeschild der Marke. Jene Rolle kommt dem SL 63 AMG zu.
Grimmiger Blick, bissige Leistung – im Auftritt sind Renault Clio Sport F1-Team, VW Polo GTI Cup Edition und Opel Corsa OPC ganz groß. Im Vergleichstest wird deutlich, wer auch ernsthaft zuschnappen kann.

Die letzte Supersport-Variante auf Serienbasis zwang die AMG-Konstrukteure noch zum einen oder anderen Kompromiss. Bis zum Erscheinen des von Grund auf völlig neu entwickelten SLS trägt die Black Series-Variante des SL 65 AMG jedoch das Blaue Band des schnellsten je gebauten Mercedes-Straßensportlers.
